Reboot CMS auf Borstensohn
Torsten Borstensohn testet Reboot CMS
Über Reboot CMS auf Borstensohn
Ich, Torsten Borstensohn, teste gerne Inhaltsverwaltungssysteme. Im Englischen nennt man sie content management systems (CMS).
So, hier sind wir nun beim CMS namens Reboot CMS, das von Stefan Haack entwickelt wurde. Er wollte für sich selbst ein CMS haben, das ohne Datenbank auskommt. Davon gibt es zwar viele, aber er wünschte sich eins, das auch Blöcke unterstützt. Die sind allerdings eher selten und unüblich, sodass er sich halt selbst ans Programmieren eines solchen Systems machte.
Blöcke
Es werden einige Blöcke direkt mitgeliefert, wie Hero-Block, Textblock, Bildblock und so weiter und so fort, siehe Reboot CMS documentation. Und wer des Programmierens in PHP kundig ist, kann sich darüber hinaus auch noch weitere Blöcke erstellen.
Vorteile
- Rank und schlank.
- Blöcke verwendbar.
- Datenbanklos.
- Seiten übers Backend bearbeitbar.
- Kostenlos.
Nachteile
- Keine Erweiterung für ein Blog, soweit ich erkennen kann.
- Keine Upload-Funktionalität für Bilder etc.
- Das Aussehen basiert auf Bootstrap CSS, das ich nicht mag; ich werde mir mal mein eigenes CSS basteln, wenn ich mal ganz viel Zeit habe.
Fazit
Block-Funktionalität bei datenbanklosen Inhaltsverwaltungssystemen findet man selten. Mir fällt nur Pulse ein, das aber kostenpflichtig ist. Es gibt zwar auch eine kostenlose Version; diese ist aber in der Funktionalität eingeschränkt, und um überhaupt an sie dran zu kommen, muss man etliche persönliche Daten eingeben.
Da hebt sich Reboot CMS angenehm von ab. Es ist kostenlos verwendbar, man muss keine persönlichen Daten preisgeben, und Funktionalität und Bedienbarkeit sind prima, und dazu ist die Datensicherung wesentlich weniger aufwändig als bei einem datenbankgestützten CMS. Was will man mehr!